Festungsartillerie

Allgemeines

Das Feuer der Kasemattgeschütze, das nur zugunsten einer einzigen Kampfgruppe wirken kann, wird dieser zur Direktunterstützung (DU) zugewiesen; dagegen bleibt das Feuer der Panzertürme und der weitschies- senden Geschütze für die Allgemeinunterstützung (AU) in der Hand der oberen Stufe (Kampfbrigade).

Änderungen bei den Unterstellungen oder Zuweisungen von Feuereinheiten an die Kampfgruppen werden in der Festungsregiments-Feuerleistelle (Rgt Flst) gemäss Operationsbefehl der Brigade vorgenommen.

Die Kampfgruppe verfügt, in einem der unterstellten Forts, über eine Abteilungs-Feuerleitstelle (Abt Flst). Hier werden die Artilleriefeuerzuweisungen an die Unterstellten der Kampfgruppe behandelt und die Feuerzusam- menfassungen der Batterien der verschiedenen Forts koordiniert.

Jede Batterie eines Forts verfügt über eine Batterie-Feuerleitstelle (Bttr Flst) in der die Schiesselemente berechnet und an die Geschütze übermittelt werden (Munitionsart, Azimut, Elevation, Tempierung, usw.) entsprechend dem Feuerbefehl den die Batterie erhalten hat.

Im Gelände wird das Feuer von Schiesskommandantentrupps geleitet, die in der Festungsfeuerleitkompanie eingeteilt sind. Diese setzen sich aus Artillerieoffizieren mit ihren Vermessern zusammen und sind den taktischen Kommandanten zugeteilt.

Einige Artilleriegeschütze, die in der Direktunterstützung oder Panzerabwehr eingesetzt sind, können mittels ihrer Panoramaausrüstung im Direktschuss mit oder ohne Sicht schiessen. Ihr Feuer wird dann durch einen Aussenbeobachter geleitet, der direkt mit dem Richter verbunden ist.

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Dernière révision 01.05.2014